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Aktuelle Ortszeit in Schweiz:

Letzter Blog-Update und Newsletter:  16. Dezember 2024

Schweiz (21. September 2024 - 22. April 2025)

7. Heimaturlaub

Die Schweiz empfängt uns mit Bodennebel und tiefen Temperaturen, an die wir uns zuerst wieder gewöhnen müssen - brrrr!

19./20.10.2024

Um dem Nebel eventuell entfliehen zu können, fahren wir mit unserem Neffen und Teilzeitmitreisenden Ramon für ein Wochenende in die Höhe zu seiner 'Lucky Ranch' ins sonnige Seelisberg/UR.

Der Ort - mit wunderbarem Ausblick auf den Vierwaldstättersee - liegt aber leider heute genau in der Nebelgrenze und somit bleibt uns der See und die Sonne verborgen.

Dafür verbringen wir drei einen gemütlichen Abend auf der Ranch. Gegrillt wird - wegen der Kälte - indoor und für die innere Wärme sorgt das ausgezeichnete Sortiment Schottischer Whiskys von Ramon ;o)

Der 1. Schnee

Wetterwarnung - Wintereinbruch! Es soll heute im Verlaufe des Tages und in der kommenden Nacht bis zu 40cm Neuschnee geben - und das auch bei uns im Flachland! So recht mögen wir das nicht glauben, denn die Meteorologen haben sich schon öfters geirrt ;o)

Aber diesmal scheinen sie richtig zu liegen, denn am Nachmittag tanzen die ersten Schneeflocken vom Himmel und über Nacht verändert sich die Landschaft in eine weisse, glitzernde Winterpracht. 

Auf der Strasse herrscht Chaos, die öffentlichen Verkehrsmittel fahren mit ziemlicher Verspätung und so manch einer kommt zu spät zur Arbeit. 

Das kümmert die Kinder wenig. Sie haben Spass an der weissen Pracht. Sofort entstehen die ersten Schneemänner und die Schlitten werden aus dem Keller geholt, juhui !!

Frohe Festtage

Liebe Familie und Freunde

  

Von unserem 7. Heimaturlaub in der Schweiz senden wir euch allen herzliche Festtagsgrüsse und wünschen  gute Gesundheit, viel Erfolg und Glück im Neuen Jahr. Möge es viele schöne Überraschungen für euch bereithalten.

Dem Nebel entfliehen

Zäher grauer Nebel liegt schon seit Tagen über dem Mittelland. Es ist kalt und ungemütlich. Zeit für uns ein paar Stunden über den Wolken zu verbringen und Sonne zu tanken. 

Mit der Luftseilbahn fahren wir hoch auf die Felsenegg, auf 800müM. Unten noch dichter Nebel, der die Sicht bis auf wenige Meter versperrt, blinzeln nach halber Strecke die ersten Sonnenstrahlen durch die Bäume und vertauschen das kalte Grau in warmen Sonnenschein. Wir sind in einer Märchenlandschaft angekommen. Der eigentliche Plan - zur etwas tiefer liegenden Luftseilbahn Leimbach zu laufen - geben wir auf und drehen nach halber Strecke wieder um, denn langsam holt uns der Nebel ein. 

Bei einem Kaffee Luz Pflümli tanken wir noch etwas Wärme, bevor es wieder runter in die graue Suppe geht.

Wir werden ein klein wenig sesshaft!

Den siebten Heimaturlaub nutzen wir unter anderem, um uns nach einer zukünftigen Basis in der Schweiz umzuschauen. Nach 8 ½ Jahren Rumgondeln in den Amerikas haben wir uns entschlossen ein klein wenig sesshaft zu werden.

Im schönen Kanton Aargau sind wir nun fündig geworden und nachdem die Bodenleger, Maler und Küchenbauer ausgezogen sind, machen wir uns an die Arbeit.

Einer der ersten sonnigen Tage nutzen wir, um uns die Umgebung genauer anzuschauen. Nur gerade einen Steinwurf von unserer Wohnung entfernt beginnen zahlreiche Spazier- und Wanderwege, der plätschernden Bünz entlang, deren Bachbett sich durch das Freiamt schlängelt.

Eine grosse Storchenkolonie ist hier sesshaft und weil es ihnen im Aargau so gut gefällt, fliegen sie auch im Winter nicht mehr gegen Süden.

Winterferien in Realp

Realp ist mit 1538müM die höchstgelegenste und mit 158 Bewohnern die kleinste Gemeinde im Kanton Uri.

 

Nachdem wir Louis - unseren Enkel - im Schul-Skilager abgeliefert haben, fahren wir vom neblig-grauen Unterland in’s strahlend blaue und verschneite Urserental nach Realp zu Sandra, Seraina und Gregory. 

Die drei sind in der prächtigen Bergwelt schon fleissig am Skifahren und Schlitteln und so machen wir einen Streifzug durch Realp und frischen meine Kindheitserinnerungen auf.

Beim heute geschlossenen Simmen-Lädeli haben wir früher eingekauft - im 'Welschhus‘ bei meinen Grosseltern uns auf dem Giltsteinofen aufgewärmt, im 'Maschinehus‘ Onkel Sepp besucht und bei Tante Miggi gab’s immer etwas zum Schlecken.

 

Inzwischen ist es sehr ruhig in Realp, die Restaurants Post und Des Alpes sind geschlossen und auch der Friedhof liegt unter einer hohen Schneedecke. Nur die Auto-Verladestation zwischen Realp und Oberwald hat Hochbetrieb - ununterbrochen fahren vollbesetzte Züge durch den Furka-Tunnel.

 

Da die Langlaufloipe direkt an unserem Ferienhaus vorbeiführt, zwängen wir uns in die engen Schuhe und ab geht's - nach neun Jahren wieder einmal - auf den schmalen Brettern Richtung Zumdorf. Auch Gregory und Sandra stehen zum ersten Mal auf den Langlaufskiern. 

Seraina kann nicht genug vom Skifahren bekommen und würde die Skier am liebsten nicht mehr ausziehen. Es hat richtig Spass gemacht!

Heute geht die Jungmann- und Frauschaft zum Skifahren an den Nätschen in Andermatt.

Röbä und ich schlendern derweilen durch den Ort, der sich doch mit dem Einzug von Samih Sawiris in den letzten Jahren verändert hat. Zum Glück ist der alte gemütliche Dorfkern noch erhalten.

In der Biberbar an der Skipiste des Nätschen treffen wir auf unsere Nichte Sarina und kurze Zeit später - im Schlepptau mit den Schneehasen - trifft auch unsere Nichte Jaqueline ein. 

Bremgarten - Hermetschwil - Aarau

8. März 2025

Angeregt durch das Buch Beben über der Reuss von Catherine Meyer fahren wir nach Bremgarten, das in der Nähe unseres zukünftigen Wohnortes liegt. Wir spazieren durch das malerische Städtchen an der Reuss und stellen uns vor, wie die Menschen hier im 16. Jahrhundert wohl gelebt haben mögen.

 

Im Sog der Reformation lag Bremgarten oft im Brennpunkt der katholischen und reformierten Zänkereien und Kriege. Die Bewohner mussten damals mehrmals die Glaubensrichtung wechseln; inzwischen ist die immer kleiner werdende Gruppe der Religionsanhänger mehrheitlich römisch-katholisch orientiert. 

 

Einige Kilometer flussaufwärts liegt die Benediktinerinnenabtei St. Martin in Hermetschwil, das im obgenannten Buch eine wichtige Rolle spielt. Wie viele andere Klöster leidet auch dieses an Personalmangel - nur noch gerade vier ältere Nonnen finden sich in der neu renovierten Klosterkirche zum Nachmittagsgebet ein.

20. März 2025

Natürlich besuchen wir auch den Hauptort des Kantons Aargau - Aarau. Wie es sich für Rentner gehört, sind wir nicht am Wochenende unterwegs sondern nutzen einen normalen Werktag für diesen Ausflug. 

 

Es herrscht ein geschäftiges Treiben, nicht zuletzt auch weil der äusserste Häuser-Ring in der Altstadt mehrheitlich noch von Familien bewohnt wird. Eine Besonderheit sind die zahlreichen Dachgiebel mit bemalten Unterseiten.

 

Aarau wurde im 13. Jahrhundert von den Grafen von Kyburg gegründet und war sogar einmal die erste Hauptstadt der Schweiz (Helvetische Republik, 7 Monate, 1798). Von der ehemaligen Stadtbefestigung ist leider nicht mehr viel vorhanden. Ihr ältester Teil ist das Schlössli mit einem 25m hohen Wohnturm. Gleich daneben liegt die vor einigen Jahren wieder in Betrieb genommene Gewürzmühle mit antikem Wasserrad.

 

Auf einem belebten Platz gönnen wir uns einen Aperol Spritz und lassen die frühlingshaft warmen  Sonnenstrahlen auf uns wirken.

Obligatorisch-Schiessen in der Schweiz

Auf einer meiner Fitnessrunden in der Bünz-Ebene halt mir plötzlich ein scharfes Krachen entgegen und bringt mir eine Besonderheit der Schweiz wieder in Erinnerung. Hinter einer Gelände-Erhebung entdecke ich eine rot-weisse Schiessfahne, die vor einem Schützenhaus weht und anzeigt, dass hier mit scharfer Munition geschossen wird. 

 

Angehörige der Schweizer Armee - Subalternoffiziere, Unteroffiziere und Mannschaft - unterstehen der Schiesspflicht. Sie haben jährlich die Schiesspräzision mit der persönlichen Waffe, die sie meist zu Hause aufbewahren, unter Beweis zu stellen. Dazu ist das obligatorische Bundesprogramm, im Volksmund das Obligatorische mit einer vorgeschriebenen minimalen Punktzahl zu absolvieren. 

 

Die Schiessübungen werden auf einer Schiessanlage - bestehend aus dem Schützenhaus (Sturmgewehr 300m, Pistolen 25/50m), dem Scheibenstand und heute in der Regel einer elektronischen Trefferanzeige - durchgeführt.

Bevor ich selbst in diese Pflicht genommen wurde, habe ich als Jugendlicher als Zeiger (im Scheibenstand die Treffer mit Hilfe von Kellen/Fahnen auf der Scheibe anzeigen) oder Warner (im Schützenhaus die Trefferpunkte für einen Schützen notieren) oft mein Sackgeld aufgebessert.

 

Die Schiesspflicht gilt als bestanden, wenn der Schiesspflichtige eine Mindestpunktezahl erreicht hat.

Dazwischen können beliebig viele Probeschüsse (diese Munition muss selbst bezahlt werden) geschossen werden. Wer auch nach zwei weiteren Versuchen (auch diese Munition muss selbst bezahlt werden) die Mindestpunktezahl nicht erreicht, wird zu einem Schiesskurs aufgeboten.

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